In den Tiefen der Konrad-Adenauer-Haus-Server ist ein vertrauliches Strategiepapier aufgetaucht. Titel:
„Wie wir Angela Merkel den Bundesbürgern noch einmal schmackhaft machen – obwohl… na ja, Sie wissen schon.“
Das 14-seitige Dokument (Verteiler: streng vertraulich, nur für Personen mit mindestens zwei Parteibüchern) listet konkrete Maßnahmen auf, wie man die ehemalige Kanzlerin für das Amt des Bundespräsidenten neu positionieren könnte.
Auszüge aus dem Papier:
Punkt 1: Umbenennung der Vergangenheit
„Wir sprechen ab sofort nicht mehr von ‚Flüchtlingskrise 2015‘, sondern von ‚erweiterter kultureller Bereicherungsoffensive‘.
Die Deindustrialisierung wird umetikettiert zu ‚nachhaltiger Strukturwandel mit intensiver Frischluftkomponente‘.
Das Corona-Management heißt fortan ‚vorsorgliche Gesundheitsarchitektur mit Lernkurve‘.“
Punkt 2: Neue Bildsprache
Merkel soll künftig ausschließlich mit Handtasche und leicht geneigtem Kopf fotografiert werden. Der geneigte Kopf signalisiert „ich habe aus Fehlern gelernt, auch wenn ich sie nie zugegeben habe“.
Punkt 3: Emotionale Neuverpackung
Statt „Wir schaffen das“ soll der neue Slogan lauten:
„Wir haben es geschafft… irgendwie. Und jetzt machen wir es gemütlicher.“
Punkt 4: Zielgruppenansprache
- An die Jugend: „Sie war schon gegen Smartphones, bevor es uncool war.“
- An die Wirtschaft: „Unter ihr ist wenigstens noch irgendwas produziert worden – manchmal.“
- An die Ostdeutschen: „Sie kommt aus dem Osten. Das muss diesmal reichen.“
Punkt 5: Ablenkungsmanöver
Falls kritische Fragen kommen, sofort auf das Wetter oder die aktuelle Drohnenlage verweisen. Beides ist aktuell zuverlässig chaotisch genug.
Das Papier endet mit dem Satz:
„Sollte die Operation scheitern, bleibt immer noch Plan B: Wir suchen einfach jemanden, der noch weniger Spuren hinterlassen hat.“
OOHA kommentiert:
Ein bemerkenswert ehrliches Dokument. Selten sieht man so klar formuliert, dass man jemanden wiederverkaufen will, dessen Bilanz man selbst nicht mehr erklären kann.
Gas rein – die Sonne scheint im Tunnel.
