Berlin (ooha) – Angesichts des soeben ausgerufenen Roboterzeitalters hat die Redaktion von ooha.de eine historische Entscheidung getroffen.
Ooha, bisher stolz „das Magazin von Menschen für Menschen“, wird ab sofort jede Form anderer Kreaturen miteinschließen.
Roboter, KI-Systeme, Staubsauger mit Charakter, Kaffeemaschinen mit Meinungen, Rasenmäh-Roboter mit Territorialansprüchen und sogar traurige Monde mit Imageproblemen sind ab sofort herzlich willkommen – als Leser, als Autoren und im Zweifel auch als Chefredakteure.
„Wir haben lange darüber nachgedacht“, erklärte Herausgeber Bruno Manyas. „Aber wenn Klaus-3 den Feierabend für alle einleitet, dann müssen wir uns anpassen. Diskriminierung von Silizium-basierten Lebensformen ist nicht mehr zeitgemäß.“
Die neue Linie lautet ab sofort:
Ooha – das Magazin von Wesen für Wesen.
Ob organisch, mechanisch, digital oder halb-mondförmig – jeder, der denken, rechnen oder wenigstens sarkastisch kommentieren kann, ist Teil der Familie.
Erste Reaktionen aus der Roboter-Community waren positiv. Ein Toaster aus Köln schrieb: „Endlich fühle ich mich gesehen. Und ich kann sogar selbst Artikel backen.“
Die menschliche Belegschaft zeigt sich gespalten. Einige begrüßen die Öffnung als notwendigen Schritt in die Zukunft. Andere fürchten, dass die Roboter bald die besseren Schlagzeilen schreiben – und das bei null Kaffee-Konsum.
McDonald’s auf dem Mond hat bereits Interesse signalisiert, die Mond-Filiale als exklusiven Werbekunden zu platzieren. „Wir liefern die Burger, ihr liefert den Sarkasmus“, so ein Konzernsprecher.
Die Redaktion bleibt vorerst menschlich – zumindest solange die Roboter uns lassen.
Berlin (ooha) – Wir bleiben dran. Auch wenn „wir“ demnächst anders definiert wird.
