Die große Nicht-Verbindung: Eine investigative Feldstudie zwischen Davos, Einsiedeln und polierten Glatzen
Berlin (ooha Satire) – Manche Fragen lassen sich nicht so einfach abschütteln. Erst hängen überall Wahlplakate, dann sieht man auf einmal überall Schweine, und irgendwann landet man bei der alles entscheidenden Frage unserer Zeit: Gibt es da was zwischen Alice Weidel und Klaus Schwab?
Wir haben uns der Sache angenommen. Gründlich. Unerbittlich. Mit der ganzen journalistischen Härte, die man von ooha.de erwarten darf.
Die Verbindungen
Ergebnis der Recherche: Es gibt keine.
Keine gemeinsamen Abendessen in Davos. Keine Young-Global-Leader-Mitgliedschaft. Keine geheimen WhatsApp-Gruppen. Keine gemeinsamen PowerPoint-Präsentationen über die Vierte Industrielle Revolution. Die AfD stellt sogar regelmäßig unangenehme Fragen zum Einfluss des WEF – das ist das Gegenteil von Verflechtung.
Was es gibt: Weidel tritt bei sogenannten „Alternativ-WEF“-Veranstaltungen auf und kritisiert genau das, wofür Schwab steht. Das ist Opposition, keine Überschneidung. Wer hier trotzdem eine geheime Allianz sieht, sucht mit der Lupe nach dem, was nicht da ist.
Die optischen Ähnlichkeiten
Auch hier Fehlanzeige. Blonde Ökonomin Mitte 40 mit scharfen Zügen versus weißhaariger Herr Ende 80 mit rundlichem Gesicht. Selbst die größten Verschwörungstheoretiker müssen hier passen.
Und die hypothetische Variante? „Aber wenn sie eine polierte Glatze hätte?“
Auch dann nicht. Die Gesichtsform, die Proportionen, das Alter, die gesamte physiognomische Grundausstattung bleiben fundamental verschieden. Eine Glatze macht aus Weidel höchstens eine etwas strengere Version von sich selbst – nicht Klaus Schwab in Rock.
Das Fazit
Alice Weidel ist in Sachen Klaus Schwab und World Economic Forum absolut sauber.
Keine Kontakte, keine Überschneidungen, keine optischen Doppelgänger-Momente, nicht einmal bei maximaler Fantasie und rasierter Schädeldecke.
Während andere Politiker munter zwischen Davos und Regierungsbank pendeln, steht Weidel hier – zumindest in diesem Punkt – mit leeren Händen und reinem Gewissen da.
Für eine bessere Welt.
Und für etwas weniger Verschwörung, wenn mal wieder nichts da ist.
