Nach dem Leipzig-Vorfall und den neuen Sichtungen über Bundeswehrstandorten ist klar: Die großen Strukturen brauchen noch Jahre. Bis dahin müssen die Menschen vor Ort handeln. OOHA hat deshalb den verbindlichen 10-Punkte-Plan für den Umgang mit Sprengstoffdrohnen am Arbeitsplatz entwickelt.
- Ruhig bleiben und nicht weglaufen. Panik verbraucht unnötig Energie.
- Die Drohne freundlich, aber bestimmt begrüßen („Guten Tag, ich bin vom Bodenpersonal“).
- Mit dem Fuß leicht dagegen treten – hat sich in Leipzig bewährt.
- Falls der Tritt nicht reicht: Die Drohne mit dem Rollkoffer einfangen und vorsichtig in den nächsten Mülleimer stellen.
- Den Vorfall auf dem Diensthandy filmen, aber nur von der Seite, damit das Gesicht nicht erkennbar ist.
- Sofort die interne WhatsApp-Gruppe „Drohnen-Alarm“ informieren (falls noch nicht vorhanden: gründen).
- Dem nächsten Vorgesetzten melden: „Da war wieder so ein Ding.“
- Kaffee holen und abwarten, bis jemand mit einer Zuständigkeit auftaucht.
- Falls niemand kommt: Die Drohne mit Absperrband umwickeln und ein Schild daneben stellen: „Bitte nicht berühren – Zuständigkeit ungeklärt.“
- Feierabend machen. Das Problem regelt sich von allein, sobald die nächste Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats vorbei ist.
Dieser Plan ist sofort umsetzbar, kostet nichts und erfordert keine neue Behörde. Die Armen im Umkreis könnten übrigens von den eingesparten Sitzungsgeldern profitieren – in Form von kostenlosen Ohropax. Für den Fall, dass es doch mal knallt.
Gas rein – die Sonne scheint im Tunnel.
