OOHA Satire

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Sport: OOHA Fifa WM 2006 Expertenrunde nach Halbfinale
OOHA: Willkommen meine Herren. Noch zwei Spiele, dann ist die WM rum. Was soll nun werden?

Beckenbauer: Ist schon schade, aber wir müssen auch nach vorne blicken. Ist doch klar, dass wir die WM spätestens 2014 wieder in Deutschland haben müssen. Es war einfach nur geil!

Netzer: Ja, das war schon eine tolle WM. Falls ich noch eine WM in Deutschland erleben sollte, dann wünsche ich mir nur eins: Dass ich dann nicht mehr bei der ARD unter Vertrag stehe. Ich kann diesen Delling einfach nicht mehr ertragen, und überhaupt kann ich mich selbst kaum noch ertragen. Ich hasse Fußball und wünsche mir, dass auch mal eine andere Sportart populär wird. Bogenschiessen zum Beispiel, oder Riverrafting.

OOHA: Herr Klinsmann, kurz vor der WM hörten wir die Worte, dass Sie das Gefühl hätten Bundestrainer zu bleiben. Jetzt, da alle das wünschen, bitten Sie um Bedenkzeit?

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Sport: OOHA Fifa WM 2006 Expertenrunde nach Vorrunde
OOHA: Willkommen meine Herren. Die Vorrunde nähert sich dem Ende. Welche Schlüsse ziehen Sie? Wer wird Weltmeister?

Netzer: Weltmeister, Weltmeister werden wir natürlich. Es kann nur einen geben, Ole Ole Ole!

OOHA: Herr Netzer, haben Sie Drogen genommen?

Netzer: Nun, ich war gestern auf einer WM Party in Berlin, irgendwo am Ostbahnhof, Panoramabar, glaube ich. Ja, ich bin einfach mal einem Fan gefolgt, einem Italienfan wohlgemerkt und ich muss sagen, das war ein einmaliges, ein bizarres Erlebnis.

OOHA: Herr Grönemeyer, Sie sind ja nun so etwas wie das Prunkstück der deutschen Popkultur. Deshalb haben auch Sie und nicht etwa Nena den WM Song getextet.

Grönemeyer: Sonst hieße es jetzt ja „99 Fußballbälle fliegen auf die Fantribühne…

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Sport: OOHA Interview mit Oliver Kahn
OOHA: Hallo Nr. 2.

Olli: Hallo Nr. 1 in Sachen Satire.

OOHA: Ist aus dem Titan nun die Luft raus?

Olli: Ha, das ist gut. Nein, nur weil da einer den Stöpsel zieht, geht bei mir noch lange nicht die Luft raus. Ich habe da natürlich ein Sicherungssystem. Der Titan ist wieder dicht.

OOHA: Wie dicht ist Jürgen Klinsmann?

Olli: Jürgen ist ein spezieller Fall. Er ist eigentlich ein anderer Typ Mensch, das kann man nicht vergleichen. Er ist zwar nicht ganz dicht, aber durch seine Art, Grimassen zu schneiden und in entscheidenden Momenten abzutauchen, schafft er es immer wieder davon abzulenken.

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Sport: Deutschland-USA Spielanalyse
Rolf Gagnic: Hurra, wir leben noch, steht heute in einer wichtigen Boulevardzeitung (nicht Bild!). Ging es wirklich um Leben und Tod?

Netzer: Um Leben und Tod vielleicht nicht gerade, aber um Sein oder Nichtsein.

Rolf Gagnic: Also jemand sein in Sachen Fußball?

Netzer: Sie sagen es: Hätten wir gegen diese Mannschaft aus den USA so schlecht ausgesehen wie gegen Italien, dann wäre das Bild des deutschen Fußballs in zu starke Schieflage geraten und damit unweigerlich zu Bruch gegangen.

Rolf Gagnic: Wieso? Die USA sind doch das mächtigste Land auf der Erde. Darf man sich gegen die keine Niederlage erlauben?


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Sport: Deutschland-Italien Spielanalyse
Rolf Gagnic: Das war schon ein starkes Stück.

Netzer: Das sehe ich auch so. Unsere Manschaft hat gespielt, als ob wir nur Bankspieler auf dem Platz gehabt hätten.

Rolf Gagnic: Wir hatten nur Bankspieler auf dem Platz.

Netzer: Ja, das stimmt: Unsere Nationalspieler sind in ihren Vereinen nur zweite Wahl, bei einigen von ihnen hat schon ganz offensichtlich der Muskelschwund zugepackt. Auch mit der Orientierung auf dem Platz scheint es zu hapern: -Auf welches Tor spielen wir eigentlich?-, - was machen die Männer in den andersfarbigen Trikots hier?- sind wohl Fragen, die den Spielern durch die Köpfe schießen.

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Sport: Mit den OOHA Fußball Experten Rolf Gagnic und Netzer zur WM 2006
Kaum gefeuert schon wieder im Job. Vorgestern lief er noch die Fantribüne auf Schalke ab und fuhr mit Schalke ein 1:0 gegen Mainz ein. Gestern dann hat sich Assauer mal so richtig über Rangnix ausgekotzt und ihn heute mit sofortiger Wirkung entlassen. Und ebenfalls heute unterschrieb Ragnnik einen Einjahresvertrag bei OOHA als Chefkommentator. Ja, sie haben richtig gelesen: Rolf wird unser WM Maskottchen und als Professor Ragnik wird er natürlich mit messerscharfer Analyse alle wichtigen Spiele sezieren und alles Essentielle dem Zuschauer erklären. Als Co-Kommentator haben wir Netzer verpflichtet. Sein Fußball Sachverstand spricht sicherlich für sich und deckt den irdischen Bereich sehr gut ab und reicht auch noch partiell ins Überirdische hinein. Es kann also gar nichts mehr schief gehen und wir freuen uns alle auf eine Super WM mit OOHA, Netzer, Pille Regnic und Ballack und dem Kaiser, Ronaldinho und Co.

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Sport: OOHA-Interview mit Jürgen Klinsmann
OOHA: Herr Klinsmann, wie fühlt man sich als Bundestrainer.

Klinsmann: Es ischt schon ein tolles Gefühl, das man sich für kein Geld der Welt kaufen kann.

OOHA: Dafür bekommt man noch gutes Geld vom DFB zugesteckt. Wir haben den Eindruck, dass man, wenn man beim DFB zur richtigen Zeit anruft, und den alten Säcken ein wenig was von frischem Wind erzählt, ganz schnell sein Gehalt aufbessern kann. Sind die Herren Vorfelder und Beckenbauer Ihrer Meinung nach noch zurechnungsfähig.

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Sport: Armstrong GEKLONT!
Unglaublich: Alle redeten vor ein paar Jahren vom Klonschaf Dolly, da gab es bereits den geklonten Armstrong in 6-facher Ausführung. Unter absoluter Geheimhaltung wuchsen die Armstrongs im US Bundesstaat Texas auf. Als genetische Grundlage mischte man die Gene von Albert Einstein, Pablo Picasso, Eddy Merckx und Franz Beckenbauer.

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Sport: Interview mit Schumi, dem ersten Doppelweltmeister einer Saison aller Zeiten...
OOHA: Schumi, gratulazione! 6 Formel-1 WM-Titel, das hat vor Ihnen noch niemand geschafft. Haben Sie eine Erklärung dafür, wie es Ihnen immer wieder gelingt, auf den Punkt fit zu sein und Ihre Konkurrenz zu düpieren?

Schumi: Ich bin manchmal selbst überrascht, dass alles immer so toll funktioniert. Wir hatten dieses Jahr eine spannende Saison und ein echtes „Herzschlagfinale“, bei dem ich dann am Ende die Nase vorn hatte.

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Sport: OOHA-Interview mit Effenberg
OOHA: Hallo Effe.

Effe: Hallo OOHA.

OOHA: Haben Sie schon einen neuen Verein?

Effe: Nicht wirklich. Es gibt Vereine, die Interesse bekundet haben. Es ist aber noch nichts unterschrieben. Ich bin mir auch nicht hundert prozentig sicher, ob ich zu einem Fußballverein wechseln werde. Es gibt auch andere Vereine, für die ich in Zukunft spielen könnte. Zum Beispiel das Rote Kreuz, Greenpeace, die CSU, oder den Playboy, mit dem ich kürzlich persönlich gesprochen habe.

OOHA: Was ist mit Ihrer Frau los? Hat sie nicht immer Ihre Geschäfte erledigt?

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Sport: Ladies in Latex
Spät am Abend, wenn die öffentlich-rechtlichen Olympiaberichterstatter sich langsam daran machen, ihre Gags vom Nachmittag zu recyclen, kommt die Sportart für die kleinen Genießer unter den Sofa-Olympioniken: Das Damen Einzel-Rodeln. Diese Sportart ist so deutsch wie die Wacht am Rhein oder ein brennendes Asylbewerberheim, deswegen erfreut sie sich immer einer breiten Coverage in den hiesigen Medien.

Für Leute, die sich wenig bis nichts darunter vorstellen können: Hier stürzen sich vier Tage lang eher übergewichtige Damen in hautengen Latextüten rücklings auf einem Brett eine Eisrille runter. Medaillen bekommen die Mädels, die es schaffen, auch in den Haarnadelkurven in der Bahn zu bleiben und sehr schnell, aber auch möglichst gleichzeitig mit ihrem Schlitten, ins Ziel zu schliddern. Seit der frühen Neuzeit (diese Sportart ist schon seit längerem olympisch) waren das eigentlich immer drei deutsche Damen. Manchmal konnte sich auch ein Ösi- oder Ossimädel aufs Treppchen schmuggeln.

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Sport: Football is leaving home!
Ist der deutsche Fußball noch zu retten? Diese Frage stellt sich zur Zeit jeder, der auch nur ansatzweise mit Fußball zu tun hat. Der deutsche Fußball, das war gute deutsche Wertarbeit über Jahrzehnte hinweg. Gegnerische Mannschaften erstarrten vor grenzenloser Ehrfurcht, wenn sie das Los ereilte, sich mit den Deutschen auf dem Fußballplatz messen zu müssen. Die bedingungslose Kampfbereitschaft, und der bis ins Absurde gesteigerte felsenfeste Siegeswille der deutschen Fußballhelden ließ gegnerische Mannschaften aller Herren Länder im Vergleich stets alt aussehen.

Und nun? Nun haben wir einen Angstgegner. Der Angstgegner heißt Ukraine. Es geht um den Einzug in die Fußball-WM-Endrunde 2002 in Japan und Korea. Eine WM ohne deutsche Beteiligung, das gab es, da sind sich alle Historiker einig, noch nie.

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Impressum OOHA 2010