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Wirtschaft: 8 Jahre OOHA - und kein Ende in Sicht
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Berlin 06.05.2008
Das Satiremagazin OOHA.de besteht seit dem Jahr 2000 und wurde quasi mit dem Platzen der New Economy Bubble ins Leben gerufen. So gedeiht OOHA seit nunmehr acht Jahren als eine Art Quasimodo der Deutschen Satirelandschaft. Niemand möchte OOHA gerne ansehen. Die Artikel, die in einer Hall of Fame ausgestellt sind, sind unangenehm zu lesen und werden meist weggeklickt, bevor sich das Fenster vollends aufbauen kann. Demgemäß hat OOHA natürlich fast keine Pageimpressions, geschweige denn einen Pagerank. Wenn man OOHA googlet, verabschiedet sich aus Sicherheitsgründen das Betriebssystem, das Barometer in der Wohnlandschaft verdreht in alle Richtungen, und das örtliche Stromnetz erleidet einen 48 stündigen Totalausfall. Flughäfen werden gesperrt, Kanalisationen werden umgeleitet...
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Wirtschaft: Gigagurus kleiner Anlagetipp #37: Die goldene Idee
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Dieses Investitionsangebot schlug aus Richtung des Gründerforums der Uni Köln auf:
geehrtes Forum,
vielleicht wird mir jemand aus dem forum behillflich sein koennen wie ich an einen Investor herantreten koennte.
Bei meinem Projekt handelt es sich um Golfoerderung in venezuela. Wir ein 2 jer Team ( eiin einheimischer und ich) sind in dem Besitzt einer Goldmiene.( Kap. ca. 16-18g?m3) Die erste Goldprobe erfolgte ueber die
Degussa in Berlin dabei handel es sich um pures Gold!
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Wirtschaft: Onkel Greenspan`s Bailout Service
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Ruf uns an, wir senken die Zinsen: 0800-FED Wir von onkel Greenspan`s Bailout Service kümmern uns um in Not geratene Unternehmen, gestrauchelte Startups, überschuldete Privathaushalte und rezessive Volkswirtschaften. Wir helfen Ihnen gerne. Typischerweise kommen unsere Kunden mit den folgenden Problemen: Sie sind Vorstand eines Neuen Markt Unternehmens. Ihr CFO hat bei den Kosten die eine oder andere Null am Ende vergessen. Sie würden aber gern Ihre Aktien noch zu einem vernünftigen Preis verscheppern, bevor Sie Insolvenz anmelden.
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Wirtschaft: Dead Economy, was nun?
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Guten Tag. Ich bin meines Zeichens Unternehmer in der Dead Economy. Inzwischen habe ich circa 200 Prozent meiner Belegschaft an meine Fische verfüttert. Meine Sekretärin habe ich gegen eine Real-Doll eingetauscht. Besten Dank nochmal an OOHA für den linken Link auf die entsprechende Website http://www.robotdoll.net/realdoll/HTML/frame2.html. Ausserdem habe ich unsere AG in eine Stand-by-AG umgewandelt, will heißen, das Management arbeitet momentan für andere Unternehmen. Die Jungs haben aber gesagt, ich kann mich wieder melden, wenn ich eine weitere Finanzierungsrunde hinbekomme. Meine Hubschrauberflotte, meine Ford Mustang Oldtimersammlung, meinen feuerroten Ferrari und meinen Audi TT habe ich gegen ein nagelneues handgeschmiedetes Hawaii-Fahrrad eingetauscht. Mein Visitenkartenbuch habe ich zum Aufbewahrungsort für meine 32 verschiedenen Herzpillen, die ich über den Tag verteilt –leider- einnehmen muß, umfunktioniert. Auf den 270 Rechnern in meiner Firmenzentrale laufen Robots, die die besten Killerviren im Netz aufspüren, damit ich diese meiner Konkurrenz auf den Server setzen kann...
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Wirtschaft: Exklusivinterview mit Kim Schmitz (Kimvestor AG)
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OOHA: Schön, dass Sie sich die Zeit nehmen, Herr Schmitz.
Kim Schmitz: Zeit habe ich mehr als genug.
OOHA: Herr Schmitz, 50 Millionen Euro, das ist kein Pappenstiel. Woher nehmen, wenn nicht stehlen? (Anm. d. Red.: Kim Schmitz kündigte vergangene Woche an, seine Kapitalgesellschaft, die Kimvestor AG, werde die angeschlagene Käuferplattform Letsbuyit.com durch eine Investition von 50 Millionen Euro vor der Insolvenz retten.)
Kim Schmitz: Das ist eine gute Frage. Darüber habe ich mir eigentlich noch keine Gedanken gemacht. Aber ich denke, das Firmenkonzept von Letsbuyit ist schlicht genial. Damit wird sich die Kimvestor AG eine goldene Nase verdienen.
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Wirtschaft: UMTS Millardenpoker 2.Teil
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Nicht zu fassen: Kaum wurde das offizielle Ende der Versteigerung der UMTS Lizenzen bei einem Gesamterlös von 99,3 Mrd DM bekanntgegeben, verabredeten die 6 erfolgreichen Bieter das nächste Kräftemessen. Nachdem die Bieter ihre Gebote zuletzt nur noch um 2% erhöhen durften, wurde die Versteigerung von allen Beteiligten als langweilig und unpopulär eingestuft und deswegen ein schnelles Ende anvisiert. In einer geheimen Runde ging es dann aber munter weiter:
Wie die Presse erfuhr, schob ein arabischer Unterhändler den Bietern um die UMTS Lizenzen schon während der offiziellen Versteigerung seine Visitenkarte und eine weitere Auktionsliste zu:
So soll nachträglich versteigert worden sein:
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