
Der Prozess um Marco scheint immer absurdere Züge anzunehmen. Nach der zuletzt aufgekeimten Hoffnung müssen Marcos Anwälte erneut schwere Nackenschläge bei ihren Bemühungen um eine baldige Freilassung ihres Schützlings hinnehmen. Zwar war inzwischen die Zeugenaussage des angeblichen Vergewaltigungsopfers Charlotte (13) (wir berichteten) nach monatelanger Verzögerung beim türkischen Gericht in Antalya eingegangen. Nur der Inhalt der Aussage scheint wenig aufschlussreich, bzw. birgt weitere Ungereimtheiten.
Fakt ist, dass Charlotte noch nicht aufgeklärt wurde, und noch nicht genau zu wissen scheint, was beim Sex passiert. Sie behauptet in Ihrer Erklärung, dass Marco während des Händchenhaltens einen Orgasmus bekommen hätte, und sie aufgrund dessen entjungfert worden sei. Diese Aussage deckt sich auch mit dem was der türkische Frauenarzt, den Charlotte nach der "Vergewaltigung" mit ihrer Mutter aufsuchte, feststellte: "Jungfernhäutchen stabil".
Doch plötzlich behauptet die Mutter selbst von Marco vergewaltigt worden zu sein. Das wirft natürlich ein ganz anderes Licht auf den Fall. Einerseits kann es im Fall der Mutter keine Verführung einer Minderjährigen mehr sein, andererseits wird ein Jungfernhäutchen bei der Mutter nicht mehr vorhanden sein. Die deutschen Anwälte sprechen von einer erschwerenden Beweislast gegen Marco.
Was muß dieser Junge noch alles ertragen? Ein kurzer Urlaub mit Streicheleinheiten in der Türkei wurde für den Bengel zum Albtraum in Absurdistan. Ein britisches Tochter-Mutter-Gespann hat ihn für -auf den Tag genau- 239 Tage eingelocht, und 15 Jahre bis lebenslänglich stehen dem Übeltäter noch bevor, da er seine Unschuld nun nicht mehr beweisen können wird.
Wegen der erhöhten Fluchtgefahr Marcos werden inzwischen die Vorbereitungen getroffen, den Häftling ein weiteres Mal zu verlegen. Um ganz sicher zu gehen wollen die türkischen Behörden eine Außnahme machen: Auf der Gefängnisinsel Imrali, die zur Zeit der ehemalige PKK Führer Öcalan aus Sicherheitsgründen ganz für sich alleine beansprucht, soll ein Zellchen freigemacht werden. Ein Justizsprecher der türkischen Regierung wird mit den Worten zitiert: "Wenn eine Verbrecher keines Gleichen kennt, muss es mit eben eines keines Gleichen, falls vorhanden, gesühnt."
Statt endlich daheim mit Mami und Papi Weihnachten feiern, heisst es nun für Marco Arm in Arm mit Öcalan Geschenke auspacken. DAS KANN NICHT SEIN!!! Marco wir helfen Dir!!! OOHA schliesst sich bedingungslos der Initiative
http://www.freiheit-fuer-marco.de an und wir werden Marco da rausholen. Weiteres zum Fall hier auf OOHA. Stay tuned!