Politik [1]: Interview mit Guido Westerwelle: FDP für Flashtax [2]

_NEWS_POSTEDBYANDON

OOHA: Herr Westerwelle, wieso sind Sie in der Politik?



Westerwelle: Ich bin in der Politik, weil es wichtig ist Politik zu machen, und weil ich schon immer in die Politik wollte.



OOHA: Und, machen Sie Politik?



Westerwelle: Ich bin in der Politik, also mache ich Politik.



OOHA: Cogito ergo sum.
Westerwelle: Was soll das werden?



OOHA: Wir fragen uns, warum Sie sich nach Wahlen immer gleich auf die Oppositionsbank flüchten. Sind Ihre Konzepte nicht regierungstauglich?



Westerwelle: Natürlich sind sie das.



OOHA: Wieso können Sie weder mit Rot, noch mit Grün, noch mit Stoiber, noch mit Gysi. Sind das alles undemokratische Parteien?



Westerwelle: Sie sagen es: Woher die Herren Gysi und Co ihre demokratische Legitimation beziehen, ist mir weitestgehend unklar. Wir können hier in einem liberalen Land, wie es Deutschland ist, keine Stalindenkmäler mehr errichten und Karl Marx hat auch ganz klar ausgedient. Ebenfalls sind wir der klaren Auffassung, dass es einer Art Terror entkeimt, das Land mit einem Teppich von hunderte Meter hoher Windmühlen zu überziehen. Wir bekommen in Deutschland ein Ästhetikproblem, wenn das so weiter geht.



OOHA: Blühende Landschaften in deutschen Landen gehen bei Ihnen eher mit Atompilzen, denn Windrädern, einher?



Westerwelle: Ganz klar. Dieser ganz und gar unsachgemäße Ökowahn von Rot-Grün hat unser Land auf eine gänzlich schiefe Bahn gebracht. Wir wollen wieder auf das richtige Gleis mit Kernkraft und Gensaft, das ist die Zukunft für die wir stehen.



OOHA: Wie lösen wir die Probleme am Arbeitsmarkt?



Westerwelle: Na mit einer Flashtax ist doch klar!



OOHA: Das müssen Sie uns erklären!?



Westerwelle: Na das ist doch ganz klar: Wir wollen ein Steuer-Modell einführen, bei dem die Bürger im wahrsten Sinne des Wortes das Gefühl haben, es hätte sie der Blitz getroffen. 60% für alle, keine Ausnahmen, keine Schlupflöcher. Nur eines: Wer einen ausländischen Namen trägt, zahlt 80% Steuer.



OOHA: Dann müsste der Gewinner des Ironman auf Hawaii, der gebürtige Münchner Faris Al-Sultan, von seinen 100000$ Preisgeld zum Beispiel 80000$ an Edmund Stoiber überweisen.



Westerwelle: Davon können Sie ausgehen. Warum hat denn Faris Al-Sultan den härtesten Triathlon der Welt für sich entscheiden können? Weil es die besten Fitnesscenter in Deutschland gibt und eben nicht im Irak oder sonst wo!



OOHA: Herr Westerwelle, danke für das Gespräch.
Links
  1. http://www.ooha.de/index.php?module=News&func=view&prop=Main&cat=34
  2. http://www.ooha.de/index.php?module=News&func=display&sid=65