
Unglaublich: Alle redeten vor ein paar Jahren vom Klonschaf Dolly, da gab es bereits den geklonten Armstrong in 6-facher Ausführung. Unter absoluter Geheimhaltung wuchsen die Armstrongs im US Bundesstaat Texas auf. Als genetische Grundlage mischte man die Gene von Albert Einstein, Pablo Picasso, Eddy Merckx und Franz Beckenbauer.
Früh stellte sich heraus, dass die Armstrongs besonders in sportlicher Hinsicht brillierten. 1994 gewannen sie in einem Fußball Testspiel gegen die US-Auswahl in Unterzahl, da es ja nur 6 Armstrongs gab mit 11: 1. 1995 schlugen sie in einem Basketballspiel die Chicago Bulls.
1996 kam dann der Schock für die starken Brüder: Alfred Armstrong, der letzte Klon, erlag einer schweren Hodenkrebserkrankung. Da beschlossen Ludwig, Adolf, Neptun, Cobra und Erwin Armstrong sich zu Lance Armstrong zusammenzuschließen, um fortan für den großen Traum von Alfred Armstrong zu arbeiten: Die Tour de France gewinnen. Schnell zeigten sich die Vorteile der geklonten Brüder im Radsport: Während einer bei einer Etappe alles gibt, können sich die Klone ausruhen und sich für ihren Einsatz fit machen. Die ungeklonte Konkurrenz sieht dagegen zunehmend alt aus, stecken den Fahrern doch immer die Strapazen der letzten Etappe in den Knochen.
Der historische sechste Toursieg des Lance Armstrong wird dadurch zwar stark relativiert. Nur aberkannt werden kann er nicht, denn Klonen ist im Gegensatz zum Doping zumindest nicht verboten. In diesem Sinne: Go Lance and live strong!