
Nicht zu fassen: Kaum wurde das offizielle Ende der Versteigerung der UMTS Lizenzen bei einem Gesamterlös von 99,3 Mrd DM bekanntgegeben, verabredeten die 6 erfolgreichen Bieter das nächste Kräftemessen. Nachdem die Bieter ihre Gebote zuletzt nur noch um 2% erhöhen durften, wurde die Versteigerung von allen Beteiligten als langweilig und unpopulär eingestuft und deswegen ein schnelles Ende anvisiert. In einer geheimen Runde ging es dann aber munter weiter:
Wie die Presse erfuhr, schob ein arabischer Unterhändler den Bietern um die UMTS Lizenzen schon während der offiziellen Versteigerung seine Visitenkarte und eine weitere Auktionsliste zu:
So soll nachträglich versteigert worden sein:
-ein Patent für einen satellitengesteuerten Rasenmäher mit UMTS-Zertifikat (Bildtelefonie mit über 23 Mbs + Rasenmäher Konferenzschaltung) zum Höchstgebot von 17 Mrd DM ging an Mannesmann Mobilfunk.
-ein Patent für eine Armbanduhr in Kombination mit einer Klopapierrolle mit UMTS-Zertifikat. Mit dieser Uhr soll es gelingen, empfangene Text- wie Bilddateien direkt auf das nächstliegende Stück Papier zu printen. Höchstgebot: 2,7 Mrd DM, T-Mobil.
-Luftinformationswegerechte über Saudi Arabien zu einem Höchstgebot von 27 Mrd DM an Group 3G.
-Ein Sack heiße Luft an E-Plus Hutchison zu 13,6 Mrd DM.